Schritt für Schritt in die Selbständigkeit mit deinem eigenen Online-Shop! Alles was du wissen musst!

Wie in den letzten Artikeln berichtet versuche ich mal Schritt für Schritt in die Selbständigkeit zu gelangen und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ich habe bereits zwei Selbständigkeiten hinter mir und habe dadurch einiges an Erfahrungen sammeln können. Leider war ich zu dieser Zeit zu jung, um wirklich erfolgreich zu wirtschaften.

Da ich es zweimal hals über Kopf gemacht habe, werde ich diesmal mit äußerster Planung an die ganze Sache heran gehen. Und deshalb werde ich euch regelmäßig darüber berichten, wie ich es gemacht habe.

Die wichtigste Erfahrung, die ich gemacht habe war, dass ich nicht wusste was ich tat und viele viele Fehler gemacht habe. Es gibt so unendlich viele Dinge, die man beachten muss und gerade wenn man alleine ist und niemanden hat, der einem helfen kann, dann ist es doppelt und dreifach schwieriger.

Als aller erstes habe ich mir einmal aufgeschrieben, was ich machen will und was man alles dafür braucht. Jeden einzelnen Euro, den ich in der Selbständigkeit bezahlen, jede einzelne Kleinigkeit ist wichtig und gehört in die Planung.

Inhaltsverzeichnis:

  • 1. Produkt
  • 2. Online-Shop/Suchmaschinen
  • 3. Zahlungsmöglichkeiten
  • 4. Logistik
  • 5. Rechtliches
  • 6. Marketing
  • 7. Buchführung/Finanzen
  • 8. Kundenzufriedenheit
  • 9. Mitgliedschaften

 

Was will ich genau machen:

Einen Onlineshop für hochwertige Produkte! (Kann hier noch keine Details dazu nennen, wird aber noch folgen :-) )

Anschließend kommen weitere Fragen:

Produkt

  • Produkte
  • Lieferanten
    • Ja große Frage! Wo bekommt man die Produkte her. Und wenn man sie bekommt, wie schafft man es den Preis zu drücken. Man sollte auch sicher sein, dass man regelmäßig die Produkte bekommt, deshalb auf zuverlässige Partner setzen. Als Tipp kann ich für Elektronik-Produkte die COS AG nennen. Ein wirklich vertrauenswürdiger Distributor.

Onlineshop/Suchmaschinen

  • Onlineshop
    • Hierfür gibt es einige sehr gute kostenlose alternativen. Am besten von der Software und dem Design hat mit Shopware und Magento gefallen. Von der einfachen Handhabung allerdings gefielen mit Oxid eSales und Gambio. Xt-Commerce kann ich nicht empfehlen. Mag ich einfach nicht :-) . Allerdings schlägt nichts die Einfachheit des Supreme Shops. Dieser Shop ist auf WordPress-Basis und ist verdammt gut gemacht. Er kostet im Basismode nur 3% vom Umsatz (kann auch viel sein, aber dafür bekommt man auch etwas vernünftiges). In der Premiumvariante kommen zu den 3% vom Umsatz von einmal knapp 25 € hinzu.
  • Blog
    • Gehört dazu, wie die Milch zu der Kuh. Ein Blog liefert Backlinks und er liefert ausreichend Content. Mit einem Blog kann jeder Shopbetreiber die SEO-Kiste rausholen und sich austoben. Deshalb ganz wichtig, gerade am Anfang ist ein Blog!
  • SEO
    • Ohne SEO keine Visitor auf der Seite. So übertrieben ist es im richtigen Leben natürlich nicht, aber man kann durch SEO sehr viel erreichen. Deshalb sollte man hier, gerade bei kleinem Budget seine Aktivitäten konzentrieren.
  • SEM
    • Hier muss man sehr darauf achten, dass man mit seinem Budget gut arbeitet und nicht sinnlosen Traffic auf die Seite holt. Man sollte sich damit schon auskennen. Ich werde es nicht machen, da ich einfach so wenig Geld in die Hand nehmen will, wie nur möglich. SEM ist jetzt nicht zwingend notwendig für den Erfolg. Man kann zwar viel erreichen aber man muss es auch nicht übertreiben.
  • Conversion Optimierung
    • Ganz wichtig ist bei der Conversion Optimierung zu beachten, wie man aus einem Visitor einen zahlenden Kunden macht. Da spielt natürlich die Usability eine wichtige Rolle aber auch andere Punkte sind wichtig. Deshalb hier auch sehr viel Energie einsetzen. Denn die Seite/Produkte können noch so toll sein, aber wenn keiner zum Kauf angeregt wird, dann hat das alles keinen Sinn.
  • Bestätigungsemail
    • Nach dem Kauf erwartet natürlich jeder Kunde eine Bestätigungsmail der Bestellung. Das geschieht in den meisten Fällen schon automatisch. Ich muss noch herausfinden, ob es auch bei Supreme Shop so ist. Denn das sind Grundvoraussetzungen.
  • Domain
    • Bei der Domain gibst natürlich die Frage nach der Endung und ob man lieber einen Kunstnamen oder Keywords nimmt. All diese Fragen muss man sich selber stellen und sind reltaiv unwichtig. Man kann auch mit “schlechten” Namen erfolgreich sein. (Siehe: Zalando, Google usw.)
  • Server
    • Am Anfang benötigt man natürlich nur ein sehr kleines Server-Paket wie z.B. eins von Domainfactory. Dort bekommt man schon sehr günstig geeignete Server und man hat einen guten Support.
  • Fotos
    • Das Produktfoto sollte ansprechend gestaltet werden, sodass es zum Kauf einlädt. Kleine und verpixelte Bilder eignen sich nicht dazu. Lieber etwas Größer und besser, dann sieht es doch gleich viel schöner aus. Auch ein Logo sollte man sich erstellen, dass einen hohen Wiedererkennungswert hat.

Zahlungsmöglichkeiten

  • Bank
    • Ja auch für die Selbständigkeit brauch man ein extra Konto. Man darf nicht einfach sein privates Konto benutzen. Jedoch halten sie die Kosten in Grenzen. Bei der Sparkasse z.B. kostet es nur 2,50 € im Monat und man bezahlt pro Transaktion einen geringen Centbetrag. Aber halt auch wichtig und nötig.
  • Paypal
    • Tja, was soll ich dazu sagen. Jeder Händler hasst es, aber man braucht es trotzdem. Ich würde es am liebsten nicht anbieten, aber es erzeugt enormes Kundenvertrauen und deswegen sollte man es gerade am Anfang schon einbauen. Dazu gibt es interessante Artikel auf (Shopbetreiber-blog.de). Bei kleinen Händlern kostet jede Transaktion 1,9% vom VK-Preis + 0,35 €. Also auch sehr teuer! Wenn man mehr versendet wird es natürlich billiger aber das schafft man am Anfang nicht (min. 1,2% +0,35 €).
  • Kreditkarte
    • Auch lästig, aber nötig. Am liebsten würde ich nur Vorkasse anbieten, aber die Abbruchquote von Konsumenten steigt dann auf über 80%. Sobald man mehrere Zahlungsalternativen anbietet steigt die Kaufquote. Kreditkarte gehört zu den zweit beliebtesten Zahlungsalternativen, nach Vorkasse. Nachteil ist jedoch der hohe Preis. Bei Micropayment kostet die Einrichtungsgebühr 129,95 € und monatlich zahlt man 19,95 € und für jede Transaktion nochmal 0,45 €. Also sehr teuer!
  • Kauf auf Rechnung
    • Diese alternative werde ich nicht anbieten. Da es mir einfach zu unsicher ist. Auch, wenn man durch starke Partner wie Billsafe geschützt ist, vertraue ich dennoch nicht darauf und halte es bei einem kleinen Onlineshop für unnötig. Die gesamten Risiken werden zwar von Billsafe übernommen, aber billig ist das ganze nicht gerade.
  • Lastschrift
    • Würde ich gerne anbieten, jedoch erlaubt nicht jede Bank jedem dieses Verfahren. Da es einem Kredit ähnelt und welche Bank vergibt schon gerne Kredite :D gerade an junge und unerfahrene Unternehmer wird sowas natürlich nicht gerne gemacht. Aber da ist das letzte Wort noch nicht mit meiner Hausbank gesprochen :-P . Ansonsten einfach Sofortlastschrift.
  • Sofortüberweisung
    • Sofortüberweisung finde ich viel besser als Paypal, allerdings sehe ich hier das Problem, dass man seinen Bank-PIN dort eingeben muss und wer macht das schon. Schafft aber auch vertrauen und ist günstiger als Paypal. Kostet im Monat nur 1% des VK-Preises + 39,90 € Einrichtungsgebühr und 4,90 € monatlich. Wer viel versendet spart hier natürlich gegenüber Paypal.

Logistig

  • Versand DHL
    • DHL ist natürlich ein extrem starker Partner und auch sehr zuverlässig. Dennoch stellt sich die Frage, ob man bereit ist auch mehr zu bezahlen. Denn DHL ist im Vergleich zu anderen Versendern sehr teuer. Der Vorteil ist, dass es dort auch viele Angebote gibt. Gerade im Fulfillmentbereich gibt es dort gute Lösungen. Auch das Retourenmanagement kann ausgelagert werden. Die Preise, gerade für kleine Händler liegen hier nur minimal unter den für Privatkunden.
  • Versand Hermes
    • Dieser Logistigpartner ist für mich der interessanteste. Es gibt natürlich noch mehr, aber ich bevorzuge Hermes. Ebenfalls zuverlässig und vertrauenswürdig. Hier gibt es auch noch den Preisvorteil, der schon etwas unter den Preisen von DHL liegt. Aber der eigentliche Vorteil liegt in den XS-Paketen. Sollte man nur kleine Pakete versenden, dann hat man hier einen deutlichen Kostenvorteil gegenüber DHL. Von daher kann ich Hermes nur empfehlen. Preise erhält man nach Anmeldung! Bietet auch Fulfillment-Lösung an, aber erst ab 25.000 Paketen pro Jahr!
  • Verpackung
    • Bei der Verpackung muss man einige Regeln beachten. Die Verpackung soll den Inhalt schützen. Das ist die primäre Funktion. Jedoch haben viele Produkte schon eine eigene Verpackung, warum soll ich sie dann noch extra und teuer verpacken. Deshalb mein Tipp: Es gibt Wellpappe oder Verpackungspapier, wodurch man die Kosten hierfür ebenfalls drücken kann.
  • Sendungverfolgung
    • Ich finde es unnötig. Das Paket kommt an, wenn es ankommt. Ich muss nicht wissen, wo es gerade ist. Für mich ist das nur eine zusätzliche Spielerei. Wenn es funktioniert und ich es einbauen kann, wäre das ok, aber ich werde jetzt nicht meine ganzen Ressourcen darauf verwenden.

Rechtliches

  • Rechtsform
    • Die Wahl der Rechtsform ist sehr wichtig. Da ich erst einmal sehr klein beginnen will (kein großes Budget), kommt für mich nur ein Gewerbe in Frage. Der Verwaltungsaufwand ist ebenfalls sehr gering.
  • Gewerbeanmeldung
    • Kostet in der Regel nur wenig Geld und lässt sich leicht und schnell durchführen. (Kosten bei mir: 20,00 €) Wichtig hierbei ist zu beachten, dass man auch die richtigen Dinge in die Anmeldung einträgt. Wenn man z.B. hineinschreibt man will Obst verkaufen. Dann darf man keine Computer vertreiben. Man muss es schon spezieller fassen und auf den Punkt bringen. Das gute aber ist, dass man sehr viel eintragen lassen kann.
  • rechtliche Fragen
    • Ganz wichtig, wenn man nicht von Abmahn-Anwälten überrollt werden will. Ich habe Protected Shops als Dienstleister in diesem Bereich gefunden kann allerdings noch nichts über die Qualität sagen. Dort kann man sich die Texte erstellen lassen und man bekommt die Garantie, dass die Korrekt sind. Sollte es Probleme bzw. Abmahnungen geben, dann übernehmen die die Kosten und kümmern sich darum. Allerdings bezahlt man ca. 15,00 € dafür pro Monat. Mal sehen ob nicht eine einmalige Prüfung reicht. Aber sicher ist sicher.
  • gesetzliche Texte
    • Wie gesagt Texte wie AGB oder Widerrufsbelehrung bekommt man dort erstellt und auch bei Fragen, kann man sich als Protected Shops wenden. Aber ich weiß noch nicht, wie vertrauenswürdig der Laden ist.
  • Versicherung
    • In meinem Fall ist es so, dass ich noch gesetzlich über meine Eltern versichert bin. Das liegt an meinem Status als Student. Sollte sich das ändern, muss man sich ab einem gewissen Umsatz privat versichern.

Marketing

  • Social Media
    • Für unbekannte und kleine e-Commerce Unternehmen in der heutigen Zeit unverzichtbar. Ich werde extrem verstärkt auf Facebook und Twitter setzen, um meine Produkte zu vermarkten und bekannt zu werden. Da es wirklich sehr einfach ist. Auch Videos auf Youtube gehören dazu und sollten nicht unterschätz werden.Social-Media-Marketing gehört einfach zum guten Ton.
  • Newsletter
    • Sollte man nicht unterschätzen. Selbst Groupon und andere Größen im Internet setzen immer noch verstärkt auf Newsletter, da man dadurch alte Kunden sehr leicht reaktivieren kann. Man muss den Inhalt natürlich ansprechend gestalten und darf nicht zu viele Newsletter versenden.

Buchführung/Finanzen

  • Steuern
    • Steuern muss man natürlich auch als Unternehmer zahlen. Leider! :-) . Für mich stellte dieser Punkt immer das größte Problem da. Vielleicht auch, weil ich früher immer “Angst” davor hatte. Eigentlich ist es als Gewerbetreibender recht einfach. Gerade, wenn man noch keine großen Umsätze (Kleinunternehmer) macht reichen monatliche (auch andere Intervalle möglich) Umsatzsteuervoranmeldungen und eine Einnahme-Überschussrechnung. Sollte man etwas verdienen muss natürlich auch eine Einkommenssteuererklärung schreiben.
  • Buchführung
    • Die Buchführung ist ein sehr sehr wichtiger Punkt. Sollte man das nicht vernünftig durchführen, hat man schon verloren. Nur so kann man einen Überblick behalten, was reinkommt und rausgeht.
  • Einnahmen
    • Immer auflisten, was man alles einnimmt. Damit man eine Übersicht hat und schnell reagieren kann.
  • Ausgaben
    • Gleiches gilt für die Ausgaben :-) .
  • Rechnungssoftware
    • Diese Frage stelle ich mir gerade. Soll ich wirklich die Rechnungslegung auslagern oder nicht? Ich muss den Rechnungsservice von Supreme-Shop noch testen um dies zu entscheiden. Das ist aber auch ganz interessant, da man diese Software mit dem Shop verbinden kann und so die Rechnungen vollkommen automatisiert verschickt werden.
  • Bürobedarf
    • In jedes gute Büro gehört ein Locher, Tacker, Schere, Linial und ein Kugelschreiber. Natürlich noch mehr, deshalb ist es auch wichtig sich sein Büro, auch das Heimbüro, mit allen wichtigen Dingen auszustatten. Die Dinge sind auch nicht gerade teuer, können aber viel Arbeit abnehmen.
  • Gewerbetelefonnummer
    • Da man nicht immer erreichbar ist bzw. nicht immer die Zeit hat sich um “nervige” Kunden zu kümmern kann man überlegen den Telefonsupport auszulagern. Das geht auch in vielen Fällen schon günstig, aber auch das werde ich am Anfang nicht machen.

Kundenzufriedenheit

  • Kundenmeinungen
    • Sind natürlich sehr wichtig, wenn man das Vertrauen der Kunden gewinnen will. Da gibt es z.B. von ekomi gute, jedoch sehr teure Produkte, die sich um die Kundenmeinungen kümmern. Man sollte es sehr ernst nehmen und auch prominent auf dem Online-Shop platzieren. Denn sie wirken wie eine Art Empfehlung.
  • Trusted Shops
    • Siegel sind sehr wichtig. Sie dienen ebenfalls dazu Vertrauen beim Kunden zu schaffen. Hinter den Siegeln steht natürlich ein Prüfverfahren. Leider gibt es sehr viele schwarze Schafe unter den Siegeln und ich kann nur Trusted Shops, EHI Siegel und TÜV Süd  oder ekomi empfehlen. Bei den anderen wäre ich vorsichtig. Trusted Shops kostet pro Monat 59 € und man bezahlt einmalig 89€ Einrichtungsgebühr. Man ist dann aber für ein Jahr an den Vertrag gebunden. Alles weitere kostet natürlich extra. Ich bin noch unentschlossen, ob ich es nicht erst später einbinden soll oder direkt von Anfang an.
  • EHI Siegel
    • Das gleiche wie für Trusted Shops, gilt natürlich auch für EHI. Dieses Siegel kostet bei geringem Umsatz 750,00 € pro Jahr und einmalig 75,00 €. Bei höheren Umsätzen und weiteren Prüfungen fallen natürlich Mehr-Kosten an.
  • Kundengeschenk
    • Um den Kunden zu einem kauf zu bewegen darf man auch vor Annehmlichkeiten für den Kunden nicht zurückschrecken. Ich finde ein Amazongutschein ab einem bestimmten Bestellwert für interessant oder auch schon ein kleines Bonbon im Paket finde ich spitze. Ich hatte mal eine kleine Rittersport-Tafel in einem Paket und da kann ich mich heute noch dran erinnern. Fand ich wirklich super.

Mitgliedschaften

  • IHK
    • Die Industrie und Handelskammer ist für Händler zuständig und somit ist eine Mitgliedschaft Pflicht. Jedoch werden erst bei größeren Umsätzen Gebühren fällig. Vorerst ist die Mitgliedschaft kostenlos.
  • Berufsgenossenschaft
    • Die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist auch Pflicht. Solange man jedoch keine Angestellten hat, brauch man sich darüber auch keine Gedanken machen. Die kommen nach der Gewerbeanmeldung auf einen zu, aber keine Angst, nur wenn man Mitarbeiter hat muss man sich mit ihnen auseinander setzen.
  • Mitgliedschaft BVH
    • Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) ist die Branchenvereinigung der interaktiven, d.h. Online- und Versandhändler und vertritt seit 1947 die Interessen seiner Mitglieder. [...]” (versandhandel.org) Was genau für einen Vorteil die Mitgliedschaft bietet, habe ich noch nicht erkannt. Ich werde mich aber noch intensiver mit dem Thema beschäftigen. Wahrscheinlich kann man eh erst Mitglied werden, wenn man etwas größer ist.

Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser kleinen Übersicht erfreuen und das sie hilfreich ist. Falls es noch Dinge zu ergänzen gibt, bitte ich um einen kleinen Kommentar. Selbst ich bin nicht perfekt :-P und kann mich auch mal irren oder etwas vergessen.

Viel Spaß damit!


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7 Responses to Schritt für Schritt in die Selbständigkeit mit deinem eigenen Online-Shop! Alles was du wissen musst!

  1. Robbsen 22. September 2011 at 15:18 #

    Hey Tim!

    Einen sehr guten und detaillierten Bericht hast du verfasst. Interessanterweise liegt der Fokus des Artikels nicht auf den Produkt bzw. der Produktnische, sondern auf der technischen Abwicklung. Ich habe vor allen Respekt, die heute noch mit einem Online-Shop durchstarten wollen. Die Margen der meisten Produkte sind im Keller und ein Großteil des Onlinehandels wird durch Konzerne wie eBay und Amazon abgewickelt. Daher sollte man schon ein absolutes Nischenprodukt über einen eigenen Shop verkaufen. Für den Fall, dass man so eine Nische findet, ist ein eigener Online-Shop eine feine Sache. Mit ‘normalen Produkten’ die man überall kaufen kann anzufangen, würde ich mich allerdings nicht wagen.

    VG

    Robbsen

  2. Tim 22. September 2011 at 16:36 #

    Hey Robbsen,

    vielen Dank für den Kommentar. Der Fokus liegt deshalb auf der technischen Abwicklung, da ich bereits einen Artikel zu den Produktnischen geschrieben habe, in dem ich detailliert beschrieben habe, welche Produkte in Frage kommen. (kannst du dir gerne auch mal durchlesen :-P , wenn du Interesse daran hast :-) ) …. 14 Produkte für den erfolgreichen Nischenshop!

    Ich stimmte dir nämlich zu, dass man heut zutage nur noch mit einem Nischenprodukt wirklich erfolgreich seien kann. Deshalb wurde in dem anderen Blogartikel auch 14 mögliche Nischenprodukte beschrieben. Aber das Produkt, dass ich benutzen werde, ist ein absolutes Nischenprodukt und so nur fragmentiert online erhältlich. Aber ich möchte es vorerst noch geheim halten und wenn alle Vorbereitungen getroffen sind, werde ich natürlich auch darüber berichten.

    Aber da auch bei einigen Nischenprodukten die Margen recht gering sind, muss man sich halt Gedanken über die Ausgaben machen. Deshalb auch der detaillierte Plan, damit man so gut wie alle wichtigen Ausgabenfelder im Überblick hat, die auf einen zukommen.

    Ich freue mich, dass dir der Artikel gefallen hat und hoffe, dass dir meine nächsten Artikel ebenfalls gefallen werden.

    Gruß Tim

  3. Robbsen 23. September 2011 at 05:54 #

    @Tim

    Hey, stimmt. Hatte den anderen Artikel übersehen. Werde ihn mir direkt mal durchlesen.

    Gruß

    Robbsen

  4. jpcharcutier 19. Oktober 2011 at 16:29 #

    Hey Kinners….

    macht Euch keinen Kopp über die diversen Kostenbestandteile bei der Kauf- und Versandabwicklung. Eine kleine xls-Tabelle mit den jeweiligen Bestandteilen zeigt euch einfach auf, wie hoch der VK sein muss, damit man noch von einer Marge reden kann.
    Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Auswahl der Produkte und der Quellen, in der Kommunikation mit den potentiellen Kunden… und letztlich in der Servicequalität.

    Tim, deine (nüchternen) Überlegungen sind wirklich nicht übel; Standard für eine Geschäftsgründung.

    Macht euch Gedanken darüber… “Why is your product or service better than your competors’ ?”

    Wenn ihr euch und danach den potentiellen Käufern dazu eine klare Antwort liefern könnt… dann fangt an!

  5. Tim 19. Oktober 2011 at 17:02 #

    Das Problem ist denke ich, dass man heutzutage nicht mehr so einfach die Preise hoch ansetzen kann. Das Internet hat den Handel derart transparent gemacht, dass man, außer man hat eine sehr starke Marke, an die Preise der Konkurrenz gebunden ist. Bzw. wenn man auffallen möchte sollte man sie sogar unterbieten. Deshalb meinte ich auch, dass der Gewinn beim Einkauf gemacht wird. Denn wenn man dort gute Konditionen herausgeholt hat, dann kann man den Preis auch ruhig niedriger als die Konkurrenz machen und fährt trotzdem noch eine gute Rendite ein.

    Nüchtern trifft es sehr gut. :-) Ich habe bewusst versucht mich auf die wesentlichen Punkte zu konzentrieren und es so einfach wie nur Menschenmöglich zu verfassen.

    Das ist wichtig, da man sonst sehr leicht den Überblick verliert.

    Und dieses Zitat trifft im Grunde den Nagel auf den Kopf, wenn es darum geht das Produkt an den Mann zu bringen. :-)

  6. jpcharcutier 19. Oktober 2011 at 17:49 #

    Well Tim,

    wenn du eine 1.5 Liter Flasche Cola verticken willst, musst du dich schon an den Preisen der vielen Mitbewerber orientieren und deren Preise am besten sogar noch unterbieten. Ähnlich sieht’s mit technischen Produkten aus, die nun mal vergleichbar sind… und bestimmt von irgendeinem Discounter “billiger” angeboten werden.
    Ich kenne allerdings auch Verfahren, bei denen in webshops (vergleichbare) Artikel zu höheren Preisen verdealt werden, als sie die “Originalanbieter” aufrufen.

    Letztlich kommt es darauf an, WAS du verticken willst, wie es um den Wettbewerb dabei steht, und wobei du deinen Kunden Vorteile bieten kannst. Stichwort “USP”.

    Ferner ist entscheidend, wie die potentiellen Käufer auf dich oder deinen shop aufmerksam werden.

    Suche also nach Produkten, die kein anderer hat, oder die besser sind, oder die günstiger sind… und denke an deine 14er Liste.

    Ich habe mir z.B. Jeans “machen” lassen, die für Classic-Jeans-Träger interessant sind… und zwar mit besseren Stoffen als die “obere Mittelklasse”, mit besseren Garnen, besseren Knöpfen… besserererererererer Verarbeitung, geiler Verpackung, deutschem Design, englischem Label und noch ‘n paar features… und das Ding funct.

    Ja… und selbstverständlich produziert dir keiner der Hersteller mal so eben schlappe 50 oder 100 Jeans. Die lachen dich eher aus ;-)

    Und trotzdem habe ich auch dafür Leute (Produzenten) gefunden, die trotz dieser kleinen Mengen einen (wirtschaftlichen) Vorteil genossen haben und weiterhin geniessen werden;-)
    Geht nicht gibt’s nicht!

    Nimm z.B. Kaffemaschinen (deine 14er-Liste!!!). Willst du unvergleichbare Maschinen in racing green mit deinem Label? Erst mal nur 100 Stück?
    Geht nicht? Doch…

    Das mit den Preisen relativiert sich vor diesem Hintergrund schnell!

  7. Tim 21. Oktober 2011 at 10:59 #

    Ok, wenn man es schafft eine eigene Marke drumherum anzubieten und viel Vertrauen der Kunden gewinnen kann, dann kann man auch den Preis verändern. Denn billig heißt nicht immer, dass man die gleiche Qualität/Service bekommt.

    Das hört sich ja verdammt spannend an. Und du hast es wirklich geschafft eine eigene Marke um dein Produkt herum aufzubauen? Hut ab!

    Einen “USP” brauch man immer. Er kann z.B darin bestehen, so wie du sagst, dass man der einzige ist, der das Produkt anbietet. Ich kenne jemanden, der vertreibt erfolgreich Flugzeugteile! Frag mich nicht an wen :D Aber es funktioniert. Und das bemerkenswerte daran ist, dass er es bereits zu Studentenzeiten geschafft hat!

    Und genau da wären wir wieder bei Nischenprodukten. Ich habe schon einige Produkte herausgefunden, die Potential für den Verkauf über das Internet bieten. Und deren Proof of Concept Phase bereits in anderen Ländern erfolgreich abgeschlossen wurde.

    Zur Zeit erarbeite ich noch eine Strategie in den Bereichen Shop-Entwicklung und Vermarktung. Aber es wird langsam. Die ganze Sache ist nämlich extrem Zeitaufwendig. gerade wenn man erstmal nur alleine bzw. zu Zweit arbeitet.

    Womit ich mich ebenfalls gerade auseinandersetze ist Affiliate-Marketing. Im Grunde könnte man es mit dem Streckengeschäft vergleichen, bei dem man ebenfalls keinen physischen Kontakt mit der Ware hat. Aber dort ist es noch schwieriger ein passendes Produkt zu finden, da der Markt bei den wirklich Lukrativen Sachen (Kredit/Versicherung/Strom/Handytarif/Urlaub usw.) sehr hart umkämpft ist.

    Vertreibst du deine Produkte über eigene Shops oder nutzt du dafür Marktplätze?

    Gruß Tim

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