14 Produkte für den erfolgreichen Nischenshop!

Heute werde ich mich mit den Produkten auseinander setzen, die für einen Verkauf über das Internet geeignet sind. In einem meiner letzten Artikel habe ich bereits darüber berichtet, wie man auf einfache Weise einen Online-Nischen-Shop starten kann. 

Vorab möchte ich aber noch auf eine Frage eingehen: In den Kommentaren zu dem letzten Artikel war die Frage, nach den Kosten für das Fullfilment-Logistik-Paket von DHL. Leider gibt es keine offiziellen Zahlen und auch von Seiten der Post wird man zur Verschwiegenheit verpflichtet. Jedoch kann sich jeder gewerbetreibende einfach dort registrieren und anschließend die Preise erfahren. Es gibt aber noch andere Logistik-Partner. Zum Beispiel Hermes und GSL. Das nur mal am Rande!

So kommen wir nun zu den Produkten. Wie schon erwähnt müssen bzw. sollten die Produkte gewisse Eigenschaften mit sich bringen, damit sie für den Verkauf über das Internet geeignet sind.

Meiner Meinung nach ist es auch besser, sich auf ein Produkt bzw. eine Produktgruppe zu spezialisieren. Das sorgt dafür, dass man es besser aus SEO-Sicht pushen kann und man gegebenenfalls durch günstigere Lieferkonditionen (Mengenrabatt) einen Preisvorteil erreichen kann.

ACHJA, einen wichtigen Punkt habe ich noch, den ihr euch unbedingt merken müsst: Der Gewinn wird beim Einkauf gemacht! (Das heißt man muss die Produkte zu den günstigsten Konditionen bekommen, sonst bringen all diese Produkteigenschaften nichts!)

Produkteigenschaften

  1. Hochpreisige Produkte 
  2. Markenprodukte (Apple und Co.)
  3. Genussartikel/Liebhaberprodukte (Weine, Whisky…)
  4. Wegwerfprodukte (Windeln)
  5. Kinderprodukte

Das wären einige der wichtigsten Produkteigenschaften.

Zu Punkt 1: Hochpreisige Produkte deshalb, weil keiner ein Paket Toilettenpapier für 1,50€ über das Internet kaufen wird. Am Beispiel von AllesAnna, der Online-Drogerie (Vor kurzem in die Insolvenz geschlittert), sieht man, dass die Produkte einfach zu günstig waren. Man musste schon sehr viele Produkte wählen, damit der Warenkorb ausreichend groß wurde. Deshalb ist es besser von vornherein teuere Produkte zu wählen, da man an sich weniger Produkte bestellen muss, damit der Warenkorb ausreichend groß ist. Beispiele: (notebooksbilliger.de123gold.de)

Zu Punkt 2: Markenprodukte sind natürlich am besten geeignet. Da muss man sich nicht großartig bemühen Werbung zu machen, das erledigt der Hersteller und sorgt damit für eine große Bekanntheit, die zu Kundenvertrauen führen. Dadurch muss man den Endkunden nicht erst vom Produkt überzeugen. Der Kunde verbindet diese Produkte auch meistens mit Qualität und legt gerne mal ein Paar Euro mehr drauf, um etwas vernünftiges zu bekommen. Beispiele: (apple.commicrosoft.com)

Zu Punkt 3: Genussartikel oder Liebhaberartikel sind wirklich genial. Mein Wunsch wäre es eigentlich Wein oder Whisky zu verkaufen. Nicht nur, weil ich sehr gerne Wein trinke, sondern weil sie sehr gut für den Verkauf über das Internet geeignet sind. Meistens gibt es diese Produkte nur Spezialgeschäfte (Ausser die billigen Varianten) und für gute Weine oder guten Whisky gibt man auch gerne mehr aus. Diesen Artikel kauft man auch meist nicht nur einmal im Leben sonder mehrmals die Woche/Monate oder Jahre. Also haben diese Artikel einen hohen Wiederverkaufswert. Beispiele: (whisky.devinos.de)

Zu Punkt 4: Als vorletzten Punkt möchte ich Wegwerfprodukte vorstellen. Wer schon mal ein Kind bekommen hat, der weiß wie viele Windeln man in der gesamten Zeit benötigt. Man ist sozusagen abhängig davon und kommt nicht drum herum sich Windeln zu kaufen. Hat man gerade ein Paket Windeln gekauft, muss man sich schon das nächsten besorgen. Sprich: Die Leute brauchen diese Produkte immer wieder, also haben sie einen noch höheren Wiederverkaufswert, da man sie meist nur einmal benutzen kann und danach sind sie Wertlos. Beispiele: (windeln.dediapers.com)

Zu Punkt 5: Kinderprodukte sind auch sehr gut geeignet, da vernünftige Eltern nie billige Dinge für ihr Kinde kaufen würden, sondern lieber tiefer in die Tasche greifen, damit das Kind auch etwas vernünftiges bekommt. Deshalb sind Produkte für Kinder oft teuere, da Kinder auch einen großen Einfluss auf ihre Eltern ausüben können. Sie können das Kaufverhalten ihrer Eltern oft mehr Beeinlfussen, als es den Eltern lieb ist. Beispiele: (hipp.debellybutton.de)

Es gibt natürlich noch viele weitere Produkteigenschaften, aber meiner Meinung nach sind das die wichtigsten. Man könnte natürlich gegen jeden Punkt dagegenhalten, allerdings sind das oft Ausnahmen. Man kann sich diese Punkte als groben Leitfaden nutzen.

Ich möchte euch aber auch an meinen Überlegungen teil haben lassen, deshalb werde ich euch nun ein Paar Produkte auflisten, die ich für geeignet halte. Ich hoffe ich kann euch damit inspirieren. Die Produkte sollten allerdings noch nicht so häufig im Internet anzutreffen sein.

Produkte

  1. Kaffeemaschinen
  2. Gürtel
  3. Spiegel
  4. Homöopathische Produkte
  5. teure Nüsse
  6. teure Gewürze
  7. Allergiemittel
  8. Produkte für die Zahnpflege (Zahnarztbesuche können teuer werden)
  9. Hörgeräte
  10. Vodka
  11. Produkte für Enthaarung
  12. hochwertige Kugelschreiber/Füller
  13. Bürostühle
  14. Hochwertige Messer

Wer noch weitere Produkte kennt, der kann gerne einen Kommentar hinterlassen. :-)

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20 Responses to 14 Produkte für den erfolgreichen Nischenshop!

  1. julia 18. September 2011 at 17:15 #

    Schöner Artikel. Echt interessant und inspirierend!
    Was hälst du von Produkten für Frauen? z.B Kosmetikartikel könnte doch auch spannend sein….

    Liebe Grüße Julia :-)

  2. Tim 19. September 2011 at 09:23 #

    Hey Julia,

    ja Produkte für Frauen sind auch interessant, aber da gibt es im Internet schon so einige Anbieter. Ich sage nur “Thema Birchbox-Clon”.

    Aber danke für deinen Kommentar :-)

    Gruß Tim

  3. Robbsen 23. September 2011 at 06:04 #

    Hey Tim,

    eine super Auflistung! Produkte für Männer lassen sich auch gut verkaufen. Z.B Autoersatzteile für Oldtimer. Dabei muss man allerdings darauf achten, sich hochgradig auf wenige Modelle bzw. Marken zu spezialisieren. Die Margen sind unglaublich hoch. Es dauert allerdings seine Zeit, sich in das Thema einzuarbeiten.
    Ähnliches gilt für Oldimer Traktoren. Hatte mal einen Bekannten, der nebenbei über eBay ein Vermögen mit diesen alten Traktorteilen verdiente.

    Gruß

    Robbsen

  4. Tim 23. September 2011 at 08:08 #

    Hey Robbsen,

    da hast du Recht. Man muss sich halt genau die Zielgruppe definieren und wenn dann keine Konkurrenz vorhanden ist, kann man das ganze natürlich auch erfolgreich betreiben :-)

    Kurze Geschichte zu den Ersatzteilen:
    Eine ähnliche Idee hatte ich auch einmal. Da bin ich mit einem Bekannten zu den “Ludolfs” gefahren, um mit denen eine Kooperation für einen Online-Shop zu starten. Man hat uns auch freundlicherweise hineingebeten und sich die Idee brav angehört, allerdings wurde dann ganz schnell deutlich, dass keine Online-Aktivitäten geplant seien. :D

    Wenn man die Produkte günstig bekommt, dann kann man mit fast allem Geld machen. Aber das mit deinem Bekannten muss schon etwas her sein oder? Denn bei den jetzigen Ebaygebühren kann sich das ja niemand mehr leisten.

    Wenn ich fragen darf, woher kommt denn dein Interesse für den e-Commerce? Bist oder warst du bereits aktiv selbständig? Mich interessieren immer die Erfahrungen, die andere Personen in diesem Bereich gemacht haben. Man lernt nie aus :-)

    Gruß Tim

  5. Robbsen 23. September 2011 at 10:24 #

    Hallo Tim!

    Ich habe den Bekannten aus den Augen verloren und weiß nicht, ob der heute noch dieses Geschäft betreibt.

    Ich hatte damals nach dem Abitur eine GbR mit einem Schulfreund gegründet. Wir hatten einen Uhrenshop und haben auch Uhren über eBay verkauft. Allerdings lief das eBay-Geschäft immer schlechter. Der eigentliche Shop brachte nur sporadisch Verkäufe. Das Problem ist, dass mittlerweile jeder alles verkaufen kann. Dadurch gibt es kaum noch Unterschiede beim Sortiment und die Kunden gehen nur nach nach dem Preis. Wer bei den Produktsuchmaschinen den günstigsten Preis anbietet verkauft dann die Uhr oder eben andere Produkte.

    Man muss dazu sagen, dass ich damals 19 Jahre alt war und überhaupt gar keine Ahnung von Marketing, Recht usw. hatte.

    Mein zweiter Einstieg vier Jahre später lief da schon besser, wobei ich auch keinen Shop mehr betreibe, sondern mich ausschließlich auf Partnerprogramme und die Vermarktung eigener digitaler Produkte konzentriere.

  6. Tim 25. September 2011 at 18:57 #

    Hey Robbsen,

    ich habe noch während des Abis eine GbR mit einem Kollegen gegründet und wir haben uns auf den Verkauf von Elektroartikel konzentriert, aber wie du schon richtig angemerkt hast, kann es heutzutage jeder machen und deshalb war die Konkurrenz einfach zu groß. Regional konnten wir damit einige erfolge feiern, aber habe es dann schnell wieder beendet.

    Darf man fragen, ob du es heute immer noch betreibst und gibts vielleicht eine bekannte Seite von dir :-) … Ich habe mich auch schon mal mit dem Thema “Affiliate” auseinander gesetzt, aber dafür muss man erst einmal einen gewissen Bekanntheitsgrad haben. Ich habe schon mit mehreren Personen gesprochen, die dies erfolgreich umsetzen. Aber alle haben mehr als 3-4 Jahre gebraucht. Dafür laufen die Geschäfte jetzt um so besser und ein Person kann sogar 7 weitere Personen damit durchfüttern.

    Sollte sich mein Blog als Erfolg herausstellen werden ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigen und es hier ebenfalls versuchen.

    Aber vorerst konzentriere ich mich auf den Aufbau eines Onlineshops. Ich habde durch diverse Praktika und Jobs bei e-Commerce Beteiligungsgesellschaften einige Erfahrung und Kontakte sammeln können und hoffe diesmal mit der richtigen Idee auch am Markt erfolgreich aktiv zu sein. Naja werde den Blog auf jeden Fall nutzen, um darüber zu berichten. :-)

  7. jpcharcutier 19. Oktober 2011 at 14:14 #

    Netter Artikel! Deckt sich inhaltlich mit meinen Erfahrungen.
    Übrigens gibt’s noch ein paar interessante Produkte für den Nischenshop… die ich aber für mich behalte ;-)
    Aber mal im Ernst… wenn sich jemand wirklich dafür interessiert, kann ich gerne Auskunft geben. Viele dieser Produkte kommen aus Asien… und der Einkauf funktioniert dann richtig, wenn man Leute vor Ort hat (auf die man sich verlassen kann) und ein gewisses Volumen zusammen kommt.
    Kontaktaufnahme finct auch… über meinen Namen bei SKYPE

  8. Tim 19. Oktober 2011 at 14:56 #

    Hey jpcharcutier,

    schön, dass dir mein Artikel gefällt. :-) Geht mir genauso. Die Produkte, auf die ich mich spezialisieren werde, habe ich hier natürlich auch nicht genannt.

    Vertreibst du bereits Produkte aus Asien über das Internet oder woher kommt diese Affinität zu asiatischen Produkten? Hast du wirklich Kontakte dort und wenn ja, wie läuft dass dann ab?

    Über Importgeschäfte habe ich mir bisher noch gar keine Gedanken gemacht. Ich bin in der Regel nur von Distributoren hierzulande ausgegangen. Aber wäre mal interessant mehr zu erfahren.

    Gruß Tim

  9. jpcharcutier 19. Oktober 2011 at 15:20 #

    Hi Tim,

    nun, du sagst es ja selbst… der Gewinn wird beim Einkauf gemacht. Natürlich kann man hier fast alles kaufen… und weiterverkaufen. Zu bedenken bleibt aber immer, dass der Distributor in D, also mehr oder weniger ein Importeur, vielleicht auch etwas verdienen möchte. Und clevere Importeure vertreiben nicht mehr ausschliesslich an Wiederverkäufer, sondern richten sich inzwischen sehr wohl direkt an den Endverbraucher. Was liegt also näher als sich die “Wunschprodukte” direkt beim Hersteller zu holen? Zum Glück sind die Hersteller hier noch nicht selbst vertreten. Ausserdem ist es noch immer vorteilhaft, dass viele “potentiellen Mitbewerber” wegen der zahllosen Cliches (Scheißhausparolen…) es nicht wagen, direkt beim Hersteller anzufragen, geschweige denn dort zu kaufen.
    Nun Antworten zu deinen Fragen… 1. Frage: Ja… als Testballon (Momentan läuft gerade die Produktion für weitere Nischenprodukte). Demnächst geht’s mit neuer Ware wieder in einen Nischenshop und parallel dazu in einen Massenshop.
    Die Affinität zu asiatischen Produkten unterscheidet sich vermutlich nicht sehr von deiner. Was, was wir täglich benutzen, kommt denn nicht aus Asien ;-) Allerdings bin ich durch einige Berufsjahre im täglichen Umgang mit Asiaten schon ein bisschen Asien-affin. Meine Überlegungen dort auf sourcing-tour zu gehen sind allerding rein pragmatischer Natur.
    Ja, ich habe wirklich Kontakte dort und wenn man weiss wie die Uhren dort ticken, läuft es unproblematisch… jedoch lange nicht nach unserem Strickmuster. Sei mir nicht böse wenn ich Details dazu nicht in blogs stelle ;-)
    Wir können gerne per mail oder skype Infos austauschen.

    LG
    JP

  10. jpcharcutier 19. Oktober 2011 at 16:10 #

    … und noch was dazu. Es reicht nicht aus einen shop zu platzieren! Diese shops müssen richtig beworben werden (wisst ihr ja sowieso ;-) ).
    Ich habe ein Konzept dazu auf dem Tisch und werde es auch konsequent durchziehen. Da ich mich auf einige wenige höherpreisige Nischenprodukte beschränke, könnten noch weitere Leute mit dem gleichen Muster Nischenshops für andere Dinge aufbauen. Beim Einkauf könnten “wir” sowohl “klein” anfangen, als auch “mit den großen Hunden pissen gehen”. Mit anderen Worten, selbst ein paar “Hansels wie du und ich” können auf dem gleichen Klavier spielen wie die größeren Konzerne.
    In 3 bis längstens 5 Jahren muss das Konzept ausgetauscht werden… denn bis dahin, wenn es denn so lange dauert, werden die Hersteller selbst hier vertreten sein!!!
    Bis dahin kann allerding das eine oder andere Milliönchen gemacht sein ;-)

  11. Tim 19. Oktober 2011 at 16:57 #

    Wow viele Infos, scheinst ja echt Erfahrungen in dem Bereich zu haben. :-) Ja klar wollen Distributoren in Deutschland auch etwas verdienen und nicht gerade wenig. Aber du hast die Problematik gerade schon angesprochen. Meiner Meinung nach (ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen) sind Kleinstbesteller für produzierende Unternehmen eher uninteressant, da ein viel zu hoher Aufwand betrieben werden muss, um die Bestellungen abzuwickeln. Da ist es doch leichter einen großen Importeur zu haben, der das für einen erledigt.

    Aber vielleicht hast du ja recht und bei Nischenprodukten sieht das anders aus. Da ist die Auflage wahrscheinlich eh nicht so groß und deshalb können auch kleinstmengen geordert werden.

    Und wenn du noch mehr Infos hast und sie gerne teilen würdest, kannst du einfach an kontakt@timsta.de eine Mail schreiben, Skype hab ich leider nicht :-) ….

    Es ist immer gut Kontakte zu haben, die sich dort auskennen. Aber ich habe auch sehr häufig erlebt, dass es zu Problemen bei der Einfuhr der Ware gekommen ist. Natürlich die Gewinnmarge bei solchen selbst importierten Produkten ist deutlich höher, aber die Sicherheit und die Garantie, dass die Produkte geliefert werden sind bei einem deutschen Distributor deutlich höher. Man hat vor Ort einfach keine Kontrolle und sich dort auf Personen zu verlassen, gerade wenn es um hohe Summen geht, kann auch sehr schnell nach hinten los gehen.

    Darf man denn fragen, ob du schon einen fertigen Shop hast? Du musst ihn hier nicht nennen. Aber mich interessiert gerade die Gründung bzw. das erste Jahr. Mit was für Problemen man konfrontiert wird und wie man diese am besten löst. Wenn du willst kannst du gerne eine kurze Mail schreiben :-) und solltest du Lust haben, kannst du auch gerne einen kurzen Gastbeitrag bei mir veröffentlichen, in dem du über deine Erfahrungen berichtest und meine Leser an deinen Ideen/Konzepten teil haben lässt.

    Das was ich bis jetzt gehört habe, hört sich ziemlich spannend an und Gerade das Thema Import ist denke ich für viele Spannend. Da gibt es bestimmt eine Menge zu beachten. :-)

    Gruß Tim

  12. jpcharcutier 19. Oktober 2011 at 17:21 #

    Hi Tim, … habe gerade ‘ne Minute Zeit…

    Ja, was du da schreibst ist genau das, was ich mit Cliches meinte. Gut dass es solche gibt!
    Überall auf der Welt gibt’s Gute und Böse. Natürlich ist der eine oder andere Importeur (in seiner Naivität) schon mal auf die Fresse gefallen und hat einen Container voll mit Backsteinen anstelle von Consumer Electronics bekommen ;-) . Natürlich sind auch schon Produkte beim Zoll beschlagnahmt worden. Und, ja, Kleinstbesteller sind für die üblichen Produzenten absolut nicht interessant.
    Richtig ist auch, dass die Sicherheit beim Einkauf bei einem in Deutschland niedergelassenen Anbieter viel größer ist.
    Aber genau das ist die Chance “für uns”. Details schreibe ich dir gerne direkt… oder wir telefonieren mal.
    Jedenfalls finde ich deinen blog interessant; vielleicht sogar so interessant, dass man über dieses Medium noch “Mitmacher” generieren kann…
    LG
    JP

  13. Tim 21. Oktober 2011 at 10:47 #

    Hi jpcharcutier,

    sry dass ich erst jetzt antworte, aber ich bin gestern nicht mehr dazu gekommen. :-)

    Vielleicht liegt es daran, dass ich noch in diesen Cliches drin stecke, weil ich mich bisher noch nicht intensiv genug damit beschäftigt habe.
    Bisher habe arbeite ich an einem Konzept, das auf Lieferanten aus Deutschland zurückgreift und das auch mit einer ausreichend hohen Marge. Deshalb kam es mir noch nicht in den Sinn mir über Import gedanken zu machen.

    Ich finde es aber echt gut, dass sich Menschen erfolgreich damit auseinandersetzen und würde mich wirklich freuen, wenn wir von deinen Erfahrungen profitieren könnten.

    Wie gesagt, das Angebot steht und wenn du Zeit und Lust hast, kannst du wirklich gerne über deine Erfahrungen berichten.

    Gruß Tim

  14. jpcharcutier 21. Oktober 2011 at 11:14 #

    Hi Tim,

    um es kurz zu machen… wenn Fragen zum Import anstehen will ich diese gerne beantworten. Andersherum machts keinen Sinn; ich könnte ein fettes Buch darüber schreiben, was ich in den letzten ca. 10 Jahren dazu erfahren und erlebt habe ;-)

    Aber, wenn du bereits vernünftige Produkte hier in D zu einem guten Kurs kaufen kannst, dann bediene dich lieber erst einmal hier im Ländle.
    Importe machen dann SInn, wenn entweder größere Mengen zur Debatte stehen (und die entspprechenden FInanzen vorhanden sind), oder wirklich “individuelle” Produkte vermarketet werden sollen.

    Ich rate jedem dazu, RESSOURCEN-SCHONEND zu arbeiten, Vorhandenes effizient einzusetzen und das wirtschaftliche Risiko (Lagerrisiko – Überalterung – Modetrends – Preisverfall…) so gering wie nur möglich zu halten.
    Eine schwarze Socke ist heute und vermutlich auch übermorgen aktuell, ein Gadget wie ein MP3/4 Player, Handy, Lap, Tab… kann aber morgen schon von deinen Mitbewerbern günstiger angeboten werden, als du es heute eingekauft hast.

    Bei allen Überlegungen (Firmengründung Schritt für Schritt, Produktwahl, webshop, Werbung…) sollte ‘ne Sekunde auch darauf verwendet werden, wie ein gewisses Wachstum erreicht werden kann. Angenommen, dein shop funktioniert… wie viele Päckchen kannst du am Tag versenden? Wo sind deine Limits? Wie kannst du von vorne herein sicherstellen, dass du auch größere Volumina bewegen kannst?

    Und jetzt ist meine Mittagspause um…

    Grüne Füße
    JP

  15. Tim 21. Oktober 2011 at 11:47 #

    Ja klar, ich meinte auch keine Frage/Antwortrunde :-) , sondern eher eine Art Interview, oder du erzählst “kurz” deine Gründungsgeschichte. Wie du angefangen hast, woher die Idee kam, auf welche Probleme du gestoßen bist und was du anderen Gründern empfehlen kannst. :-) Sowas in der Richtung.

    Die Frage nach dem Limit gehört genauso dazu, wie die Frage nach einem Minimum, dass man auf jeden Fall verkaufen muss, damit der Laden läuft. Genauso gehört auch die Personalplanung dazu, die ich in meinen Überlegungen noch gar nicht mit einbezogen habe, da ich am Anfang, zumindest in der Betaphase, erstmal alles alleine machen werde und die Aufwendigen Sachen outsourcen werde.

    Apropos Betaphase: Das gehört meiner Meinung nach auch immer mit dazu. Man sollte sich gewisse Meilensteine in einer bestimmten Zeit setzen und wenn die erreicht werden, kann man sagen das Konzept funktioniert oder halt eben nicht. Denn wenn man zu lange an einer Idee festhält, die nicht funktioniert, dann kann man ganz schön arm werden :-) .

    Na gut dann will ich dir nicht auch noch die letzte Minute deiner Mittagspause nehmen.

    Wünsch Dir schon mal ein schönes Wochenende!

    Gruß Tim

  16. jpcharcutier 21. Oktober 2011 at 15:54 #

    Hi Tim,

    zu betaphase… ja, ne, is klar ;-) Klingt aber alles noch zu sehr nach Theorie ;-)
    Du kannst nur planen WAS du tun willst, risikoarm ausprobieren ob’s denn funct… und im Anschluss lediglich und leider nur deine AKTIVITÄTEN von der Art her und vom Zeiteinsatz. Ergebnisse (Verkäufe…) kannst du nicht planen (leider), es sei denn du kennst die Quoten.
    In der Praxis heisst das, mit Einsatz vorhandener Mittel (Büro, Computer… shop… zur Not die Bay) eine überschaubare Menge Produkte zu vermarkten (es zu versuchen). Wahrscheinlich, wenn’s den in der alphaphase klappt, dann in den bata-Test gehen (professioneller) und auch da versuchen Quoten zu ermitteln bzw. den Einfluss deiner Aktivitäten (z.B. in der Kommunikation) auf die Quoten herauszufinden. Weiter ständig “Abläufe” optimieren bzw. effizienter gestalten… und dies so lange deine eigenen “Ressourcen” reichen.

    Ein einzelner Mensch kann durchaus (neben anderen Aufgaben) 500 bis 800 “Päckchen” im Monat versenden. Reden wir von “höherpreisigen” Produkten mit vernünftiger Marge, können dabei durchaus höhere 5-stellige Bruttoerträge zusammenkommen. Sobald man in solchen Dimensionen angekommen ist, darf man getrost über “Personal” oder out-sourcing nachdenken…
    Gut… aber bis man mal eine solche Menge an “Päckchen” verschiecken kann… gibt’s etwas Arbeit. Shop bekannt machen! Mails an Leute die man kennt raushämmern! Bloggen ;-)
    Je nach Käuferschicht (Zielgruppe) musst du sogar tangible Werbung (Flyer, Visitenkärtchen…)betreiben um deinen shop zu pushen…

    Jetzt erst mal wieder Päuschen ;-)

    Grüße
    JP

  17. Tim 31. Oktober 2011 at 22:50 #

    Hey jpcharcutier

    so leider kommt erst jetzt der Kommentar, aber ich war letzte Woche kurzfristig in München und dann war ich auch noch krank, also alles etwas stressig.

    Ja stimmt schon, aber leider musste ich den Versuch aufgeben, mich mit einem Nischenshop selbständig zu machen. Ich habe auch bereist ausführlich beschrieben warum und wieso.

    Desweiteren habe ich meine Idee erklärt und warum ich mit dieser Idee leider gescheitert bin.
    Jetzt kann man natürlich sagen, warum ich jetzt aufgebe, aber ich sehe das nicht als Aufgabe, immerhin werde ich weiter versuchen Geld zu verdienen, aber mit anderen Mitteln und Wegen.

    Kennst du dich in den Bereichen Affiliate Marketing aus? Da will ich mich jetzt mal versuchen und wieder im Selbstversuch Projekte starten und darüber berichten, so ähnlich wie bei dem Onlineshop.

    Vielleicht ist da ja auch was interessantes für dich dabei.

    Gruß Tim

    http://www.timsta.de/2011/10/31/das-online-shop-projekt-nische-ich-scheiterte/

  18. Sascha 13. September 2012 at 08:07 #

    Wenn du ein paar Beispiele für Nischenshops haben möchtest schau dir unsere an:

    Das ist unser Chili Onlineshop

    Hier haben wir unseren Weinshop

    und abschließend unseren Shop für kolumbianisches Kunsthandwerk

    Schau doch mal drüber vielleicht findest paar Anregungen für uns oder dich.

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