So, da habe ich jetzt schon wieder seit längerem keinen Artikel mehr veröffentlicht, aber ich denke es ist jetzt wieder an der Zeit
. Das ist aber auch ganz schön stressig, wenn man noch andere Verpflichtungen hat (wie z.B. Uni, Praktikum…) also von daher bitte ich um Verzeihung.
Heute habe ich mir etwas ganz besonderes überlegt. Und zwar eine weitere Möglichkeit, wie man “leicht” im Internet Geld verdienen kann.
- Will man im Internet einen Online-Shop starten, so steht man vor einigen Problemen:
- Welche Produkte will man verkaufen?
- Mit welchem Shopsystem will man arbeiten? (kostenlos oder kostenpflichtig)
- Gründet man lieber ein Gewerbe oder eine Kapitalgesellschaft?
- Welche Bereiche will man Outsourcen?
- Woher bekommt man die Produkte?
- Wie bekommt man Traffic auf seine Seite und wie konvertiert man ihn?
Natürlich gibt es noch eine Millionen andere Fragen, aber die hier habe ich mir mal rausgepickt, um sie abzuarbeiten.
Das Produkt
Primär stellt sich natürlich die Frage nach dem Produkt. Sollte man eher nur ein Produkt bzw. Produktgruppe anbieten oder einen Gemischtwarenladen eröffnen.
Meiner Meinung nach sollte man sich spezialisieren. Zumal Google so etwas liebt und man so viel einfacher in den Suchergebnissen leichter nach oben rutschen kann und mehr Traffic erzeugen kann. Im Moment boomen Nischenshops. Für jedes Produkt gibt es einen Shop. Selbst Energydrinks kann man mittlerweile Pallettenweise im Internet kaufen.
Produkteigenschaften
Jedoch sollte das Produkt einige wichtige Merkmale aufweisen. Es sollte am Besten einen Wegwerfcharackter haben, sodass man es immer wieder kaufen muss. Des weiteren sind Liebhaber Produkte einfach Genial. Als Beispiel möchte ich euch Whisky.de nennen. Ein Laden, der sich innerhalb von 10 Jahren zu einem der größten Onlineshops für Whisky etabliert hat. Denn wer Whisky kaufen will, der geht entweder in ein Spezialgeschäft oder kauft es im Internet. Dabei sind die Preise denen im Laden sehr ähnlich.
Dann sollte es ein Hochpreisiges Produkt sein. Toilettenpapier oder anderen Centartikel eignen sich nicht zum Verkauf in Onlineshops, da man von ihnen eine große Menge verkaufen muss, damit der Warenkorb groß genug wird, damit sich ein Verkauf überhaupt lohnt. Und natürlich ist der Einkaufspreis wichtig. Nur mit dem Einkaufspreis verdient man Geld. Wenn man da geschickt handelt und einen günstigen EK heraus schlägt, dann kann man sehr viel Geld verdienen, da dadurch hohe Gewinnspannen erzeugt werden können.
Wein ist z.B. so ein Produkt. Es gibt Weine, die kosten im EK ca. 8€ und im VK 50 €. Ich kann jetzt hier leider keine Details nennen, da es vertrauliche Infos sind, aber so viel kann ich schonmal verraten.
Lieferanten gesucht?
Hat man so ein Produkt gefunden, dann kann man sich schonmal Glücklich schätzen. Allerdings gibt es dann natürlich noch das Problem, woher bezieht man dieses Produkt. Lieferanten zu finden ist eines der Schwierigsten Dinge. Meiner meinung nach! (Das Beispiel mit dem Wein ist direkt vom Hersteller bezogen worden).
An Lieferanten kommt man nur mit einer Gewerbeanmeldung heran und dafür muss man bereits ein Gewerbe angemeldet habe und das macht man ja eigentlich erst nach der Planung. Deswegen meiner Meinung nach einer der Schwierigsten Dinge!
Onlineshop-Systeme
Als nächstes Problem gestaltet sich der Onlineshop. Sollte man kein Computernerd sein, der perfekte Programmier und Designkenntnisse besitzt, dann muss man diesen Bereich Outsourcen. Dafür gibt es aber extrem einfache und sehr gute Möglichkeiten
- Möglichkeit 1: Man nimmt einfach einen kostenlosen fertigen Online-Shop und das noch auf WordPressbasis von Supreme New Media! Das Geniale an diesem System ist, dass keine Fixkosten enstehen, sondern man lediglich 3% des Umsatzes bezahlen muss. Also entstehen nur Kosten, sobald man etwas verkauft. Der Shop ist speziell für Deutschland gemacht und ist rechts sicher!
- Möglichkeit 2: Das geht ganz einfach und ebenfalls kostenlos über Spreecommerce. Das ist ein kostenloses Shopsystem, mit dem man einen Onlineshop erstellen kann. Dann sucht man sich einfach noch aus Polen einen Webdesigner, der das einem günstig aufhübscht (z.B. Amberbit) und fertig ist der Onlineshop. Allerdings ist dieses Shopsystem auf englisch. Aber das dürfte in der heutigen Zeit ja kein Problem mehr darstellen!
Die Logistik
Nachdem man nun den Bereich Onlineshopprogrammierung outgesourced hat, kommen wir nun zum nächsten Bereich, den man recht simpel outsourcen kann. Die Logistik! Ein sehr schwieriges und heikles Thema. Das kostet wahrscheinlich am meisten Zeit und macht den größten Aufwand. Wenn man nicht selbst Personal hat, dann sollte man ernsthaft darüber nachdenken diesen Bereich ebenfalls nach Außen abzugeben.
Es gibt eine sehr komfortable Lösung von DHL. Das Ganze nennt sich dann DHL eParcel. Ein Komplettpaket! Von der Abholung des Produkts beim Hersteller, Lieferant oder bei dir zu Hause bis hin zur Verpackung und Versendung an den Kunden. Selbst die Retoure wird übernommen. Allerdings ist der Ganze Spaß nicht billig, deshalb sollte die Marge ausreichend hoch sein, damit sich das lohnt und man muss pro Jahr mind. 300 Pakete versenden.
Fazit
Damit hätte man eigentlich die wichtigsten und schwierigsten Bereiche ausgegliedert und kann sich so auf die Vermarktung der Produkte konzentrieren. Man hat also keinen psysischen Kontakt mit der Ware. Was ich im besonderen bevorzuge. Natürlich gibt es noch die Möglichkeit das ganze über das Streckengeschäft zu betreiben, aber dafür einen Lieferanten bzw. Hersteller zu finden sollte schwierig sein.
Man müsste sich noch um den Bereich Servicequalität kümmern. Damit dieses Themengebiet abgedeckt ist, kann man ebenfalls auf externe Anbieter wie Mystery Shopping zurückgreifen. Dabei testet ein geprüfter Mystery Shopper die Servicequalität. Also man sieht, es lässt sich so gut wie alles auslagern.
Ich habe mir bereits einen Shop bei Supreme erstellt um den ganzen Service mal zu testen und muss sagen, dass ich wirklich sehr zufrieden bin. Der Shop ist wirklich sehr professionell. Auch bei DHL habe ich mich bereits registriert und bin damit ebenfalls sehr zufrieden. Wirklich sehr freundliche Kundenbetreuung.
Wenn ich jetzt noch ein perfektes Produkt hätte und einen passenden Lieferanten, dann würde ich mit Sicherheit sofort loslegen. Aber ich werde weiter die Augen offen halten.
PS: Das Geniale an dem Supreme-Shop-System ist, dass es auf WordPress Basis ist. Das heißt man hat also auch die Möglichkeit integriert einen Blog zu starten und kann so viel Content schaffen, um in den Suchmaschinen gefunden zu werden!
Wer damit bereist Erfahrung gesammelt hat, der soll bitte einen Kommentar hinterlassen. Würde mich darüber sehr freuen
Was andere dazu meinen:
- FP Commerce: So funktioniert das Nischenshop-System der Samwers (Gründerszene)
- Nischen Shop SEO – Weiterkommen durch Information (seopinion)
- Samwer Report: Die Nischen-Shop-Strategie von FP Commerce (exciting-commerce)
- easystores baut Nischenshops wie Energydrinks.de (deutsche-startups)












Aber wenn alles so einfach, wären wir alle schon Millionäre. Glück und viel Fleiß gehören auch dazu!!!
Ein sehr informativer und gut Lesbarer Text! Werde das von dir Vorgeschlagene Supreme System Testen. Danek
Hey Tim, der Link zum DHL eParcel geht leider nicht. Hast Du mehr Infos dazu? Finde das Thema Fullfillment sehr interessant. Kannst du was zu den Kosten sagen?
Hey Daniel,
danke für den Hinweis. Hab das jetzt mal erneuert und hoffe, dass es jetzt funktioniert
…
zu den Kosten: Also ich bin gerade selbst dabei das noch herauszufinden. Stehe bereits mit denen im Kontakt aber ist leider sehr schwer an solche Infos zu kommen. Sollte ich mehr erfahren haben, dann werde ich mich melden und es hier veröffentlichen.
Ich hoffe nur, es gibt keine Klauseln, die es einem untersagen über die Preise/Kosten zu sprechen, so wie bei Youtube oder Google adWords/adSense.
Ich finde es auch sehr interessant, da man dadurch zum einen mit dem Produkt keinen physischen Kontakt hat und sich im Grunde nur auf die Vermarktung konzentrieren muss. Bin ein Fan von Outsourcing
Gruß Tim
Krass! Sehr guter Artikel. Das wärs, einen E-shop von zu Hause betreiben und das dicke Geld machen. Hat Jemand nen Vorschlag für Produkte ? ^^
Hey auch zu diesem Thema werde ich demnächst einen eigenen Artikel verfassen. Hab mir da schon ein paar genial Produkte rausgepickt.
Hab ja schon in diesem Artikel grob umschrieben, welche Eigenschaften solche Produkte mitsich bringen sollten.
Gruß Tim
@ Daniel
Leider ist es mir nicht mögich Informationen zu den Preisen bei DHL eParcel zu veröffentlichen. Es gibt Regeln und Bestimmungen, die das nicht erlauben. Deshalb mein Tipp: einfach anmelden und testweise nachschauen
Gruß Tim
PS: in meinem Artikel 14 Produkte für den erfolgreichen Nischenshop habe ich noch zwei weitere Fullfilment-Logistik-Lösungen angesprochen.
Alles klar, danke
Also eine Sache könnte ich vielleicht noch hinzufügen: Bei Hermes gibt es die Möglichkeit ein XS-Paket zu versenden. Und das ist sehr günstig im Vergleich zu DHL. Also solltest du nur kleine Artikel versenden, dann wirds bei Hermes deutlich billiger
Gruß Tim
PS: XS- Längste + Kürzeste Seite = 30 cm
Wir haben selber 3 Onlineshops und ich kann behaupten das das ne ganze Menge Arbeit macht. Natürlich kannst du alles outsourcen aber wie willst du dann noch Geld verdienen wenn alle die Hand aufhalten ? Diese ganzen konstrukte funktionieren nur theoretisch in der Praxis mußt du dich selber bewegen… Geht ja schon bei der Programmierung los Techniker Stunde von 80 Euro Netto bis zu 120 Euro Netto….