Die Arbitrage-Pricing-Theorie ist eine Theorie, die sich mit der Bewertung von Wertpapieren beschäftigt. Sie besagt, dass Wertpapiere immer richtig bewertet sind und deshalb eine Fundamentalanalyse überflüssig seien soll. Also wieder mal soll der Erfolg von Warren Buffett “Glück” oder “Zufall” sein.
Z e n t r a l e A u s s a g e n
• Wertpapierrenditen hängen von makro/mikroökonomischen Risikofaktoren ab
• Durch Arbitrageprozesse sind Wertpapiere immer richtig bewertet
• Zwischen Wertpapierrenditen Risikoausprägungen besteht ein linearer Zusammenhang
• Wertpapierrendite = risikoloser Teil + Risikoprämie
• Kein Marktportfolio
P r ä m i s s e n d e r A r b i t r a g e P r i c i n g T h e o r y
• Es wird ein vollkommener, sich im Gleichgewicht befindlicher Kapitalmarkt unterstellt, und somit arbitragefrei ist
• Die Gesamtrendite ergibt sich aus mehreren Einzelrenditen
• Es besteht die Möglichkeit einer risikolosen Kapitalanlage und -aufnahme
K r i t i k
• Annahme, dass Rendite von Wertpapieren als lineare Funktion des Wertpapier-Risikos angenommen wird
• Alle Faktoren müssen bekannt/bestimmbar sein
• Keine Antwort, welche Faktoren die Rendite maßgeblich beeinflussen
• Schätzungsproblem der Faktoren
• Es geht von einer in der Realität nicht vorhandenen Zeitstabilität aus
Fazit
Auch bei der Arbitrage-Pricing-Theorie bin ich extrem kritisch. Meiner Meinung nach ist es theoretisch ein gutes und interessantes Konstrukt, aber in der Praxis absolut untauglich. Was meint ihr? Benutzt jemand von euch diese Theorie? Und wenn ja, erfolgreich?













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